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Nach all den Jahren mal ein Artikel, dem ich absolut zustimmen kann, da er nicht in die "Integrations-Inklusions-Durcheinanderbringungs-Falle" tappert: http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2014-05/inklusion-schule-henri/seite-2

Mein derzeitiges Gefühl, dass es im Bereich der weiterführenden Schulen die integrativen Gesamtschulen sind, die dem, was man gemeinhin unter "Inklusion" versteht am nächsten kommen untermauert folgender Artikel: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/eine-asperger-autistin-berichtet-13113454.html 

Mit Schrecken stelle ich fest, dass ich diese Seiten seit einigen Jahren nicht bearbeitet hatte. Mit noch größerem Schrecken stelle ich fest: So richtig viel getan hat sich beim Thema Inklusion und Autismus in der Zwischenzeit noch nicht.
Wobei: Eigentlich war ja klar, dass solch ein Projekt ganz viele Jahre Anlaufzeit braucht. Was mich also ärgert: Das an fast allen Stellen permanent suggeriert wird: Wir wären schon mitten drin.
Getan hat sich sicher (weiterhin) viel beim Thema INTEGRATION. Da hat wirklich schon ein Paradigmenwechsel stattgefunden. Eltern behinderter Kindergarten-Kinder werden bei ihrer Schulwahl nicht mehr für verrückt erklärt, wenn sie nicht die Förderschule wählen (wäre bei uns vor fünf Jahren undenkbar gewesen...). Für integrierbare Kinder wird versucht möglich zu machen, was geht.
Aber wie sieht es bei Kindern aus, die nicht auf INTEGRATION, sondern auf INKLUSION angewiesen sind? Fakt ist und bleibt: Letztendlich zählen die real existierenden Umstände vor Ort. Schriften, Leitlinien, Handbücher etc. haben sich in den letzten Jahren exponentiell vermehrt. Die Frage bleibt: "Bloße Wünsch-Dir-was-Listen" oder machtvolle Handreichungen?
 


Notwendige Rahmenbedingungen und gute Ansätze zum Thema Beschulung von autistischen Schülern wurden in zahlreichen Handreichungen und Empfehlungen verfasst.

Allein in der Praxis bleibt es oft glücklicher Zufall, ob man an "autismus-kompetente" Hände gerät, die Wissen was zu tun ist und die auch die Möglichkeit haben, es umzusetzen.
Mangelnde Ressourcen hebeln zu oft das Notwendige aus!
Und fehlendes Wissen nährt Unsicherheit im Umgang und in der Bereitschaft, etwas Neues zu wagen.

Und nun kommt aktuell eine ganz neue "unbekannte Größe" hinzu: Das
Thema Inklusion. Auch hier ist es wichtig, dass alle Beteiligten sich bewusst machen, was sie darunter verstehen, welche Bedürfnisse es gibt und wie immer leider auch welche Grenzen.
Lesen Sie
hier die aktuellen Gedanken dazu!



Foto:
aboutpixel.de / Achtung Kinder © Mamphil


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